Das Universitätsrechenzentrum (UniRZ) der TU Ilmenau

ist der zentrale IT-Dienstleister der TU Ilmenau und versorgt die Thüringer Hochschulen im Rahmen des HS-ITZ (IT-Zentrums der Thüringer Hochschulen). Es unterstützt Lehr-, Forschungs- und Verwaltungseinrichtungen durch die Bereitstellung von IT-Services und Infrastrukturen, sowie durch fachkundige Beratung.

Leiter

AnLi Fotografie
 

Dipl.-Inf. Thomas Schröder

Besucheradresse:

Universitätsrechenzentrum

Grace-Hopper-Bau
Helmholtzplatz 7
98693 Ilmenau

 

IT-Service Desk

Der IT Service Desk steht als Kontaktstelle für die IT-Services des UniRZ allen Nutzerinnen und Nutzern der TU Ilmenau zur Verfügung. Er ist die erste Anlaufstelle für Ihre Fragen und Probleme, die mit der Nutzung von IT-Services des UniRZ auftreten können. Sie können während der Öffnungszeiten persönlich vorbei kommen oder anrufen. Sie können auch jederzeit eine E-Mail an die Mitarbeiter*innen des IT Service Desk schreiben.

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten sowohl auf dieser Seite als auch in einem FAQ im Intranet zusammengetragen.

Kontakt und Öffnungszeiten des IT Service Desk

Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Besucheradresse:

Universitätsrechenzentrum (Grace-Hopper-Bau), Helmholtzplatz 7, 98693 Ilmenau

Übersicht der IT-Services des UniRZ

Mitglieder und Angehörige der TU Ilmenau finden ausführliche Informationen zu den IT-Services des UniRZ im Intranet.

Aktuelle Störungsmeldungen zu den IT-Services der TU Ilmenau finden Sie unter https://status.tu-ilmenau.de.

Förderung der forschungsbezogenen Infrastruktur

An der TU Ilmenau wurde von 2019 bis 2023 im EFRE-Vorhaben „Grace Hopper Bau“ eine wichtige bauliche Voraussetzung für eine zukunftsfähige IT der Thüringer Hochschulen im Rahmen des HS-ITZ geschaffen. Gemeinsam mit dem Universitätsrechenzentrum der Universität Jena bildet der Grace-Hopper-Bau die beiden Kernstandorte des IT-Zentrums aller Thüringer Hochschulen. Im darauf aufbauenden EFRE-Vorhaben „Beschaffung der Gebäudeersteinrichtung für den Neubau des Grace-Hopper-Baus“ wurde die Basis für den Betrieb gemeinsamer IT-Services gelegt. 

An diese Vorhaben anknüpfend, soll als weitere Erstausstattung eine State-of-the-art GPU/CPU-Infrastruktur zur Unterstützung von Machine Learning und High Performance Computing für alle Thüringer Hochschulen beschafft werden. Damit wird u.a. eine Plattform für daten- und rechenintensive Machine-Learning-Aufgaben geschaffen. Diese ermöglicht die Entwicklung neuartiger Softwaremethoden und -algorithmen durch einen hochmodernen GPU-Cluster.

Die Plattform besteht aus Cluster-Rechensystemen mit spezialisierter Hardware zur KI-Beschleunigung der aktuellen Generation mit höchster Speicherbandbreite sowie dedizierte KI-Prozessoren, die für Deep-Learning- und Machine-Learning-Workloads optimiert sind. Ergänzt werden diese Rechensysteme durch skalierbare und parallel nutzbare HPC-Datenspeichersysteme mit hoher I/O-Leistung (auf Basis von Flash-Speichermodulen, NVMe), die eine hohe Lese- und Schreibperformance auf große, heterogene Datenmengen ermöglichen. Erst ein solches Speichersystem erlaubt Rechensystemen mit GPUs KI-Systeme auf Daten performant zu trainieren. Ein bestehendes System soll dazu kapazitätsmäßig erweitert werden. Bestehende, bis zu acht Jahre alte Rechensysteme, sollen durch energieeffiziente Hochleistungsrechner modernisiert werden. Aktuelle Rechensysteme bieten moderne Prozessoren mit wesentlich höherer Rechenkernanzahl, größerer Speicher-Bandbreite und verbesserter Energieeffizienz.

EFRE-Förderkennzeichen 2025 GEE 0002

Neubau und Erstausstattung des Grace-Hopper-Baus

Mit dem ersten Spatenstich am 16. Mai 2019 haben Thüringens Bauministerin Birgit Keller und Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee die Bauarbeiten für den neuen Grace-Hopper-Bau an der TU Ilmenau gestartet. Das neue Gebäude wird zum einen „Heimat“ für das bisherige Universitätsrechenzentrum und einige andere, bisher dezentrale IT-Bereiche sein. Zum anderen wird es Installationsmöglichkeiten für hochwertige medientechnische Installationen bieten und gleichzeitig einer der beiden Standorte des IT-Zentrums der Thüringer Hochschulen sein. Insgesamt entstehen gut 2.000 Quadratmeter Nutzfläche sowie 560 Quadratmeter technische Funktionsfläche. Diese umfasst neben Büroräumen vor allem Maschinensäle mit Servern, Sicherheitsbereiche, betriebstechnische Räume. Bis Ende 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Die Finanzierung des Neubaus und der Erstausstattung wird bis zu 80% aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

IT-Zentrum der Thüringer Hochschulen

Das IT-Zentrum mit den Standorten an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Technischen Universität Ilmenau erbringt gemeinsam, koordiniert und durch Spezialisierung abgestimmt komplementäre IT-Dienste zur Unterstützung der zehn Thüringer Hochschulen mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen und Größen. Die Geschäftsstelle befindet sich an der TU Ilmenau.

Zum IT-Zentrum

Erneuerung der Backup-Speicherinfrastruktur für drei Thüringer Standorte

Mit diesem Projekt soll die Konsolidierung und Vereinheitlichung der Backup-Speicherinfrastruktur der drei Einrichtungen - Technische Universität Ilmenau, Universität Erfurt, Bauhaus-Universität Weimar - erreicht werden. Das Ziel ist die Erhöhung der Verfügbarkeit und eine optimierte Desastervorsorge, auch durch einheitliche Administrations- und Nutzerschnittstellen.

Inbetriebnahme eines hochmodernen GPU Rechenclusters

Logo efre-eu

Fördernummer 2019 FGI 0021

GPU RechenclustersTZLR/Johann Lembach
Die Installation des hochmodernen GPU Rechenclusters ist ein weiterer Schritt hin zum Premium-KI-Standort Ilmenau

Im Juni 2021 wurde ein GPU Compute Cluster installiert und in den Nutzerbetrieb übergeben. In dem GPC Cluster sind GPUs des Grafikgiganten NVIDIA verbaut. Schließt man mehrere GPUs, das heißt leistungsstarke Grafikprozessoren (engl. Graphics Processing Units), die sich aufgrund ihrer Architektur besonders gut für High Performance Computing eignen, zu einem Cluster zusammen, wird ihre Performance zusätzlich vervielfacht.

In den sieben GPU Servern stecken neben den 320 CPU Cores und 5 Terabyte Hauptspeicher (RAM)  insgesamt 36 NVIDIA A100 Tensor-Core GPUs mit einem Grafikspeicher von insgesamt 1,44 TB. Verbunden über ein latenzarmes 200Gbit/s Netzwerk erlauben diese GPUs das effiziente Verarbeiten selbst größter Datenmengen. Der hochperformante Zugriff auf enorme Datenmengen (hier: Millionen kleinster Dateien) wird durch eine angepasste GPU Storage Lösung ermöglicht.

Von diesem GPU Cluster profitieren neben künftigen Forschungsprojekten der TU Ilmenau auch hochambitionierte aktuelle Projekte im Zukunftsfeld Künstliche Intelligenz wie das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Projekt „Engineering for Smart Manufacturing (E4SM)“ oder das Anfang April gestartete und vom Freistaat Thüringen geförderte, universitätsübergreifende Projekt „ThurAI“.

Pressemitteilung: Inbetriebnahme eines Grafikkartenclusters (GPU Cluster)

HPC Wiki TU Ilmenau: www.tu-ilmenau.de/hpc